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Projekte der Wau Holland Stiftung


 

Projekt-Beschreibungen:

Gnome

GNOME.org Die Wau Holland Stiftung fördert und unterstützt das freie Desktop-System GNOME und sammelt europäische Spenden für das Projekt. Die Spendengelder werden in Abstimmung mit dem GNOME-Projekt für die Ausrichtung von Veranstaltungen in Europa im Rahmen des Friends of GNOME verwendet.

 

Zivilcourage

WHS Die Wau Holland Stiftung fördert und unterstützt die Zivilcourage im digitalen Raum. Spenden, die diesem Projekt zugehen, werden vom Vorstand der WHS je nach Notwendigkeit und Spenderwillen zur Unterstützung von verfolgten Whistleblowern, Journalisten und (politischen) Hacktivisten zugeführt. Mehr...

 

Informationelle Selbstbestimmung

WHS Auf der Datenschutz-Fachtagung DAFTA 1984 wurde Wau von einem Journalisten gefragt, wie er als Hacker denn zu den offiziellen Datenschützern steht: "Zuerst einmal sind es Menschen mit einer falschen Berufsbezeichnung; es geht ja nicht darum, die Daten zu schützen, sondern die Menschen vor dem Missbrauch von Daten."

Fast 30 Jahre später wissen wir, dass wir uns selbst um den "Schutz vor Missbrauch" kümmern müssen, anstatt auf die Datenschützer zu vertrauen. Wir wollen die uneingeschränkte Verfügungs­gewalt über die Daten mit unseren persönlichen Informationen behalten. Mehr...

 

Alpha-BIT-isierung

WHS Im Projekt 05 "AlphaBITisierung" fördert die Stiftung Bildungsangebote und Projekte, die den verantwortlichen Umgang mit neuen Medien und Techniken vermitteln. Die Wau Holland Stiftung hat bereits das erste bundesweite Treffen des Projekts "Chaos macht Schule" des Chaos-Computer-Clubs sowie den Umgang mit Lötkolben und Elektronik für Kinder auf der Dresdener Veranstaltung "Datenspuren" finanziert.

Videos

Chaos macht Schule ( webm  |  mp4)

MTKJ / pb.re.pc ( webm  |  mp4)

RaumZeitLabor ( webm  |  mp4)

CCC Zürich () webm  |  mp4)

CCC Schweiz ( webm  |  mp4)

 

Informationsfreiheit (WikiLeaks)

Die Wau Holland Stiftung fördert im Rahmen Ihrer Satzung Projekte der Informationsfreiheit und damit zusammenhängende Arbeiten. Hierzu gehören die publizistischen Aktivitäten von Wikileaks:

WikiLeaks WikiLeaks ist eine Internet-Nachrichtenagentur, auf der Dokumente von öffentlichem Interesse veröffentlicht werden. Das Projekt will "denen zur Seite stehen, die unethisches Verhalten in ihren eigenen Regierungen und Unternehmen enthüllen wollen." Dazu werden bislang geheimgehaltene Dokumente veröffentlicht und dann mit Medienpartnern im Kontext bereits verfügbarer Informationen aufbereitet.

Das System ist so konzipiert, dass Quellenschutz gewährleistet ist. Wikileaks wurde 2006 ins Leben gerufen.

Für die Verteidigung von Julian Assange gibt es einen eigenen Fond: Julian Assange Defence Fund

 

Jabber-Infrastruktur

Jabber-Projekt Die Wau-Holland-Stiftung unterstützt den Betrieb (Hardware- und Betriebskosten) der Instant Messaging Platform beim Chaos Computer Club. Dieser schreibt auf seiner Webseite dazu:

 

"Motiviert durch unseren Aufruf im letzten Jahr ist eine überwältigende Welle an Spenden bei uns zusammengelaufen, die es erlaubt, den Betrieb des freien und kostenlosen Dienstes jabber.ccc.de weiterhin sicherzustellen. Wir danken an dieser Stelle allen Spendern. Durch den Spendenaufruf ist ein Betrag von über 5000 € zusammengekommen. Das Geld floss hauptsächlich in neue Hardware (1HE, Intel Core 2 Quad, 8 GByte RAM, 320 GByte im RAID 1, zusätzlich noch eine USV). Auch die Rechnungen für Traffic und Housing werden wir von diesem Geld bezahlen können."

 

Anonymisierungs-Netzwerke

Wau Holland Stiftung

Damit Internet-Nutzer ihr Recht auf informationelle Selbstbestimmung wahrnehmen können, unterstützt die Wau-Holland-Stiftung verschiedene Projekte, die eine anonyme Benutzung von Internet-Diensten ermöglichen. Spenden in diesem Bereich werden von der Wau Holland Stiftung verwaltet und in Absprache mit dem jeweiligen Projekt-Team verwendet. Die Wau Holland Stiftung unterstützt zum Beispiel das Tor-Projekt, indem der Betrieb von Exit-Nodes gefördert wird.

 

Kampagne gegen Wahlcomputer

Kampagne gegen Wahlcomputer Bei den Bundestagswahlen am 18. September 2005 wurden in Deutschland Wahlcomputer der holländischen Firma NEDAP eingesetzt. Die Öffentlichkeit kann die Auszählung der Stimmen auf Wahlcomputern in keiner Weise nachvollziehen. Der Einsatz der Computern ist aufgrund nachgewiesener Manipulationsmöglichkeiten weltweit heftig umstritten. Das Vertrauen der Wähler in die Wahlcomputer ist also aus gutem Grunde nachhaltig gestört.

Der Chaos Computer Club führt deshalb in Zusammenarbeit mit der Wau-Holland-Stiftung eine Kampagne zur Abschaffung der gesetzlichen Grundlage des Einsatzes von Wahlcomputern in Deutschland. Im Rahmen der Kampagne werden u. a. Untersuchungen zur Manipulierbarkeit von Wahlcomputern vorgenommen, Anfragen nach dem Informationsfreiheitsgesetz zur Aufdeckung der tatsächlichen Kostenstrukturen und Interessensverflechtungen bei der Anschaffung von Wahlcomputern gestellt und juristische Schritte gegen den Wahlcomputereinsatz unterstützt bzw. eingeleitet.

 

Ungebunde Spende an die Wau Holland Stiftung

Wau Holland Stiftung

Freie Spenden (ohne Projekt-Bindung) an die Stiftung helfen uns bei unserer Arbeit und kommen Projekten im Sinne unserer Stiftungsziele zugute. Die Entscheidung, welche Projekte oder Aktionen direkt finanziell gefördert werden, wird vom Stiftungsvorstand beschlossen. Damit können auch kleiner Projekte oder Aktivitäten wie z.B. die Erstattung von Referenten-Spesen auf CCC-Fachkongressen unterstützt oder die Förderung der Völkerverständigung werden.

Zu den WHS-internen Projekten gehört unter anderem das Hackerarchiv:

 

Hacker-Archiv (Archiv der neueren deutschen Technikgeschichte)

Kampagne gegen Wahlcomputer Auf die Frage "Macht es Dich nicht wütend, dass der Chaos Computer Club möglicherweise von Geheimdiensten und so abgehört wird?" antwortete Wau Holland immer mit einem Lächeln: "Nein, die archivieren für meine Enkel." (link)

Ob ein solches Archiv nun wirklich existiert oder nicht, wissen wir nicht; aber das spielt auch keine Rolle, wenn es nicht öffentlich zugänglich ist. Es sollte mehr bleiben aus einer Zeit, in der Hacker die (deutsche) Computerkultur entscheidend mitgeprägt haben. Jedenfalls mehr als verblassende Erinnerungen, eine paar Fernsehfilme, ein paar Bücher und genügend Mythen und Legenden. Öffentlich zugänglich natürlich.

Die Wau-Holland-Stiftung und der Chaos Computer Club wollen in einem gemeinsamen Projekt jetzt ein solches Archiv der Hackerbewegung eröffnen. Das Projekt ist langfristig angelegt und in mehrere Teilbereiche und Zeitphasen gegliedert. Es wird zwei Archiv-Bereiche geben, das physische und das elektronische Archiv.

Videos

LUGoNS ( webm  |  mp4)

WHS

 

Über uns

Wir sind eine Stiftung im Umfeld des Chaos Computer Clubs, die vom Vater und engen Freunden des verstorbenen Datenphilosophen Wau Holland gegründet wurde. Unser Wunsch ist es, die freidenkerischen Ansätze Wau Hollands zu bewahren und weiterzuführen.

 

Wauland ist überall!