28. Dezember 2017
Endlich wieder Chaos auf dem Chaos Communication Congress
Im Vorfeld des 34. Chaos Communication Congresses hat es verschiedene Äußerungen zu einem möglichen "Code of Conduct"
(Verhaltenskodex) gegeben. Durch eine ablehende Äußerung der Wau Holland Stiftung im Wiki des Congress gegenüber dem
Vorstoss eines "Code of Conduct" wurde der Stand der Wau Holland Stiftung von Aktivist*innen besetzt.
Aus dieser Standbesetzung wurde durch Intervention des "Awareness-Teams" dann ein moderierter Dialog zwischen den
verschiedenen Teilnehmern der unterschiedlichen Gruppen.
Die Vertreter der Wau-Holland-Stiftung und die Aktivist*innen der Standbesetzung haben festgestellt, dass sie
gleiche bzw. ähnliche Probleme auf den Veranstaltungen des CCC sehen. Konkrekt geht es hierbei um den Schutz von
einzelnden TeilnehmerInnen auf Veranstaltungen bzw. Treffen gegenüber Handlungen, die als übergriffig oder
diskriminierend empfunden werden und die stark ausbaufähige Diversität im Bezug auf internationale Teilnehmer.
Der gemeinsame Dialog war hilfreich für das gegenseitige und thematische Verständnis. Beide Seiten wollen den
Dialog fortsetzen und für unsere Gemeinschaft öffnen, um die Veranstaltungen und Treffen für alle
Teilnehnmer*innen sicher und angenehm zu machen.
Frei nach dem Kongressmotto "tuwat" wurden hier die ersten Schritte bereits auf dem 34c3 gemacht und weitere
werden gemeinsam geplant.
Alle Erfahrungen, die wir aus den letzen 34 Jahren zusammentragen können, sollen in diesen Prozess einfliessen
um eine zukunftskompatible Lösung zu erarbeiten.
26. Dezember 2017
Betr.: Förderung von WikiLeaks im Projektbereich "Informationsfreiheit"
Informationsfreiheit ist ein zentrales Anliegen der Wau Holland Stiftung, und so war es für uns selbstverständlich,
ab 2009 Spenden für WikiLeaks zu sammeln. Für die Stiftung besteht der Zweck von WikiLeaks in der Bereitstellung
einer sicheren Plattform für die anonyme Einsendung und die Veröffentlichung von relevanten geleakten Dokumenten.
Die Notwendigkeit und der Nutzen einer solchen Plattform für eine informierte Gesellschaft wird von der Wau Holland Stiftung
auch heute noch ausdrücklich bejaht. Warum und in welchem Rahmen die Stiftung WikiLeaks trotz Meinungsverschiedenheiten
unterstützt wird hier erklärt.
8. Juni 2016
DEEP CABLES: Uncovering the Wiring of the World
Hacker, Ingenieure, investigative Journalisten, Autoren, Forscher, Künstler und Aktivisten enthüllen,
wie das Internet wirklich funktioniert, wie es im Geheimen organisiert wird und in welcher Weise die verwobenen Kabel
unser politischesund kulturelles Alltagsleben beinflussen.
"Art & Evidence" Konferenzserie des Disruption Network Lab.
Die 8. Veranstaltung des Disruption
Network Lab im Kunstquartier Bethanien, Studio 1, Mariannenplatz 2, 10997 Berlin. Geleitet von
Tatiana Bazzichelli.
2. Februar 2015
Re-Enactment der "Wau-Pengo-Debatte (1989)" auf dem 31C3
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22. Februar 2016
Die Wau Holland Stiftung auf dem Logan-Symposium
Das diesjährige Logan CIJ Symposium
bringt eine einzigartige und leistungsfähige Koalition von Individuen mit einem einzigen Ziel zusammen
— die Verteidigung der Freiheit und der Demokratie. Es wird in Berlin am 11./12. März im bcc
(Berliner Congress Centrum, Mitte) stattfinden.
Im Laufe der Jahre haben Fakten, wie sie durch WikiLeaks und Edward Snowden offenbart wurden, eines
deutlich gemacht: dass wir alle anfällig sind. Unsere Menschenrechte sind in Gefahr. Für
Journalisten beeinflusst es, was wir tun und vor allem: wie wir es tun. Bemerkenswert ist auch, dass wir
Verbündete entdeckt haben, von denen wir nicht wussten, das es sie gibt.
Journalisten bieten Hacktivisten einen sozialen und politischen Kontext und sind Spezialisten in der
Darstellung und Auswertung der Fakten für ein breiteres Publikum. Hacktivisten, Experten bei der Aufdeckung
und dem Schutz kritischer, evidenz-basierter Materialien, bringen gewaltige Fähigkeiten und den Zugang
zu Informationen in unserer zunehmend datengetriebenen Gesellschaft mit.
Wenn Ihnen die Zukunft der individuellen Freiheit und der Demokratie nicht gleichgütig sind —
besuchen Sie uns.
Das Symposium wird vom Center of Investigative Journalism (London) organisiert und von der
Reva & David Logan Foundation (USA) finanziert. Als Sponsoren agieren dieses Jahr der SPIEGEL und die
Rudolf Augstein Stiftung.
Die Wau Holland Stiftung wird bei der Veranstaltung mit einem eigenen Stand vertreten sein &mdash es sind
alle herzlich eingeladen, mit uns über die Ziele der Stiftung zu diskutieren: Informationsfreiheit,
Freiheit der Kommunikation und informationelle Selbstbestimmung.
Zwei Vorstandsmitglieder der Stiftung werden direkt an der Veranstaltung beteiligt sein: Andy Müller-Maguhn
moderiert das Panel "Tools and Tactics" am Freitag zwischen 14.00 und 16.00 Uhr; Bernd Fix moderiert das Panel
"Heutige investigative Plattformen" am Samstag zwischen 11.30 und 1.00 Uhr.
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2. November 2015
Wau Holland Stiftung und das GNOME-Projekt unterzeichnen Spenden-Abkommen
Die Wau Holland Stiftung und das GNOME-Projekt haben ein Abkommen geschlossen, um europäische
Spenden für das Projekt zu sammeln. Die Wau Holland Stiftung fördert das freie und quell-offenen
Desktop-System GNOME und stellt ein Spendenkonto zur Verfügung. Spenden werden in Absprache mit dem
GNOME-Projekt verwendet und dienen besonders zur Finanzierung europäischer Veranstaltungen im
Rahmen des Friends of GNOME.
17.12.2014
"Private Daten schützen" - GnuPG braucht einen zweiten Entwickler!
GnuPG ist mit weit über vier Millionen aktiven Anwendern die weltweit
führende Software zum Schutz der digitalen Privatsphäre - und täglich
kommen Tausende neuer Anwender dazu. Es schützt EMails, Dateien und Programme
vor Ausspähen auf Windows, Mac und GNU/Linux. Dieses äußerst wichtige
Programm braucht deine Hilfe, um auch nach 2014 weitermachen zu können.
Die anhaltenden Enthüllungen über staatliche und privat-wirtschaftliche
Ausspähungen zeigen, wie wenig sicher unsere digitalen Informationen sind.
GnuPG ist eines der wenigen Werkzeuge, die wirklichen Schutz bieten. Edward Snowden
benutzte es, um seine Kommunikation mit den Journalisten zu verschlüsseln. Alle
Personen und Firmen, die eine freie Software (Free Software) im Einsatz haben,
benutzen GnuPG, um Manipulationen an der Software zu verhindern - manchmal ohne selbst
zu wissen, dass dafür GnuPG verwendet wird. Kreditkartendaten und Backups
werden oft standardmäßig mit GnuPG verschlüsselt - und auch deshalb
wird GnuPG in den kommenden Jahren benötigt, um Datenwiederherstellungen zu
ermöglichen.
GnuPG ist für alle Anwender kostenlos erhältlich, aber es kostet Geld, um
die Software zu entwickeln und zu warten. Mehr als eine Dekade hat die Firma
g10code GmbH von Werner Koch (hauptverantwortlicher GnuPG-Entwickler) diese
Kosten bisher mehrheitlich getragen; ab 2015 müssen diese Kosten durch Spenden
bereit gestellt werden. Der jährliche Kostenrahmen liegt bei etwa 120,000 €
Mit diesem Geld wird das GnuPG-Projekt:
- einen zweiten GnuPG-Entwickler einstellen
- die GnuPG-Software weiter entwickeln und warten
- diese wichtige Komponente der Sicherheits-Infrastruktur auf ein solideres
organisatorisches Fundament stellen
Es gibt keine lustigen Fundraising-Videos oder -Geschenke. Jeder Cent deiner
Spende wird direkt verwendet, um die zukünftige Entwicklung von GnuPG zu
finanzieren. Spender werden nach Zustimmung auf der GnuPG-Webseite und im nächsten
Release aufgeführt.
Sie können auf folgender Webseite direkt an das
GnuPG-Projekt spenden;
wer eine Spendenquittung benötigt, sollte an unser
GnuPG-Konto spenden.
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Unterstützen Sie die Wau-Holland-Stiftung mit Ihrer Spende
Spenden an die Stiftung helfen uns bei unserer Arbeit und kommen Projekten im Sinne
unserer Stiftungsziele zugute.
Projektbezogene Spenden
Natürlich können Sie auch zweckgebunden für ein spezielles
Projekt spenden. Wir werden dann ihre Spende nur
für das von ihnen gewählte Projekt verwenden.

Spenden an die Wau Holland Stiftung sind in der ganzen EU steuerabzugsfähig!
Nachdem die WHS ihre Gemeinnützigkeit ab 2011 wiedererlangt hat, kann jede Spende
innerhalb der EU steuerlich geltend gemacht werden. Der Europäische Gerichtshof
hat in einem Urteil von 2007 entschieden (Entscheidung C‑318_07), dass alle EU-Staaten
die Anerkennung der Gemeinnützigkeit in einem anderen EU-Staat auch für ihre
Bürger anerkennen muss.
Zustiftungen
Sie können das Stiftungsvermögen (sakrosanktes Stammkapital) durch
eine Zustiftung erhöhen. Bitte wenden Sie sich in diesem Fall per Email
an den Vorstand der Stiftung.
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Über uns
Wir sind eine Stiftung im Umfeld des Chaos Computer Clubs,
die vom Vater und engen Freunden des verstorbenen Datenphilosophen Wau Holland gegründet
wurde. Unser Wunsch ist es, die freidenkerischen Ansätze Wau Hollands zu bewahren und
weiterzuführen.
Wauland ist überall!
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